Projektbeispiel: Entwicklung intelligenter lebensunterstützender Systeme

  Lehrstuhl für Medizinische Informationstechnik

Im Rahmen des Forschungsprojektes “Smart Life Support” sollen intelligente lebensunterstützende Systeme für den Einsatz auf der Intensivstation entwickelt werden. Verbesserungen in der medizinischen Versorgung und eine gleichzeit älter werdende Patientenpopulation führen zu zunehmend schwierigen Krankheitsverläufen, die ein höchstmaß an Aufmerksamkeit des medizinischen Personals erfordern.
Die Beherrschung der damit einhergehenden, immer größer werdenden Komplexität in der Versorgung der Patienten bedarf einer zunehmenden geräteseitigen Unterstützung. Als Konsequenz müssen solche Assistenzsysteme in bisher ungekanntem Umfang über lokale Intelligenz und medizinisches Wissen verfügen und Teilfunktionen der Therapie übernehmen.
Der optimalen technischen Unterstützung von Organ- und Vitalfunktionen kommt dabei eine herausragende Rolle zu, insbesondere die Unterstützung von Herz und Lunge, was sich u.a. auch in den Zahlen des statistischen Bundesamtes zur Mortalität widerspiegelt. Demnach sind beispielsweise im Jahr 2007 mehr als 75% der Verstorbenen Erkrankungen dieser beiden Organsysteme zum Opfer gefallen.
Bei diesem Projekt handelte es sich um ein Verbundvorhaben, das durch die DFG gefördert wird (PAK 183). Es sind insgesamt sechs Lehrstühle der RWTH Aachen daran beteiligt.

Nähere Informationen gibt es auf der Website des Lehrstuhls für Medizinische Informationstechnik.